Faire Bedingungen beim Praktikum

Es ist inzwischen eine ganz normale Tatsache geworden, dass Jugendliche (vor allem Studenten) bevor sie ins „richtige“ Arbeitsleben einsteigen können, bereits einige Praktika vorweisen müssen. Die meisten Studenten haben, wenn sie ihren Universitätsabschluss bekommen, mindestens zwei (meistens mehr) Praktika absolviert. Sucht man im Internet nach Stellen für Praktikanten, wird man sehr schnell und in großer Anzahl fündig. Mehr dazu sieht man zum Beispiel hier. An sich ist die Idee der Praktika bei weitem keine schlechte: der Student schnuppert in das Arbeitsleben hinein, sieht schon einmal, wie es in der „wahren“ Arbeitswelt abläuft und kann im allerschlimmsten Notfall die Notbremse ziehen und sein Studium abbrechen, wenn er merkt, dass es ihm nicht gefällt.

Problematisch wird es nur dann, wenn Unternehmen (oder auch der öffentliche Dienst) Praktikanten einstellen und diese dann nicht den offiziellen Regeln entsprechend behandeln. Leider gibt es zwar noch keine „allgemeingültigen“ Regeln oder eben Gesetze, die vorschreiben, unter welchen Bedingungen Praktikanten eingestellt werden sollten. Es gibt aber gewisse „Normen“, moralische Vorstellungen. Zum Beispiel ist es inzwischen eigentlich selbstverständlich, dass ein Praktikant vergütet wird. Dabei soll dieser natürlich nicht das gleiche Gehalt wie ein Festangestellter bekommen, denn er ist ja zum Lernen da und nicht direkt zum Arbeiten. Fairerweise wird gesagt, dass Praktikanten mindestens 300 Euro ausgezahlt bekommen sollten. Gerade im öffentlichen Dienst ist diese neue Regelung noch nicht so wirklich angekommen. Hier gilt es noch häufig als Selbstverständlichkeit, dass Praktikanten keinerlei Vergütung bekommen, da sie ja keine „wirkliche Arbeit“ leisten. Dies mag anfänglich der Fall sein, Praktikanten werden aber relativ schnell in das Arbeitsleben integriert und leisten in den acht Stunden, in denen sie anwesend sind relativ schnell gute Arbeit.

praktikant

Auch die Betreuung der Praktikanten ist sehr wichtig. Ihnen sollte klar sein, welche Aufgaben sie zu erledigen haben und wer ihr direkter Ansprechpartner ist. So entsteht keine Unsicherheit und sie wissen immer, was sie tun müssen. Und wenn es ihnen anfänglich nicht klar ist, dann haben sie ihre direkte Ansprechperson. So ist dann alles genauestens geregelt.

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